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Häufige Padel-Verletzungen: Was die Forschung sagt

3 Min. LesezeitVom Team der Bangkok Padel Community
Häufige Padel-Verletzungen: Was die Forschung sagt
Fotos GCBA / Wikimedia Commons · CC BY 2.5 ar

Padel ist sanft, aber nicht verletzungsfrei

Kurz gesagt. Eine Übersichtsarbeit von 2023 über Padel-Verletzungen zeigt: Am häufigsten trifft es den Ellbogen, dann Knie, Schulter und unteren Rücken. Sehnen- und Muskelprobleme machen den Großteil aus. Aufwärmen, langsam steigern und der richtige Schläger helfen, und anhaltende Schmerzen gehören zum Physiotherapeuten.

Padel ist leicht zu lernen, das ist ein Hauptgrund für das schnelle Wachstum in Bangkok. Aber "leicht" heißt nicht "verletzungsfrei". Viele Spieler gehen in wenigen Monaten von null auf vier Einheiten pro Woche, oft in der Hitze, und der Körper merkt das.

Was die Forschung fand

2023 veröffentlichte ein Team um Jari Dahmen eine systematische Übersichtsarbeit in BMJ Open Sport & Exercise Medicine, die die veröffentlichten Studien zu Padel-Verletzungen zusammenfasst. Die wichtigsten Zahlen:

  • Etwa 3 Verletzungen pro 1.000 Trainingsstunden und etwa 8 pro 1.000 Matches. Matches sind riskanter als Training.
  • Zwischen 40 % und 95 % der Spieler in den verschiedenen Studien hatten schon eine Verletzung.
  • Am häufigsten betroffen war der Ellbogen, dann Knie, Schulter und unterer Rücken.
  • Sehnenverletzungen machten 40–48 % aller Verletzungen aus, Muskelverletzungen 31–33 %.

Zwei Probleme fallen auf. In einer Studie hatten bis zu 74 % der verletzten Spieler einen Tennisarm. In einer anderen machte das "Tennis Leg", ein Riss im Wadenmuskel, rund 22 % der Verletzungen aus. Umknicken des Sprunggelenks und Schmerzen im unteren Rücken lagen jeweils bei etwa 7–8 %.

Die Autoren betonen, dass die Studien klein sind und Verletzungen unterschiedlich erfassen. Die Zahlen sind also ein Anhaltspunkt, keine genaue Vorhersage.

Gewohnheiten, die helfen

Die Übersichtsarbeit hat Verletzungen gezählt, aber keine Vorbeugung getestet. Die folgenden Tipps sind daher allgemeine Sportratschläge, keine Ergebnisse dieser Arbeit.

  • Richtig aufwärmen. Fünf bis zehn Minuten lockere Bewegung, Ausfallschritte, Wadenheben und ruhiges Einspielen, bevor gezählt wird. Kalte Waden und plötzliche Sprints sind eine klassische Kombination.
  • Langsam steigern. Einheiten nach und nach hinzufügen, statt von einem Spiel pro Woche auf fünf zu springen.
  • Schläger prüfen. Ein sehr harter oder kopflastiger Schläger überträgt mehr Erschütterung auf den Arm. Mit schmerzendem Ellbogen ist ein weicherer, kopfleichter Rahmen oft besser. Siehe unseren Schläger-Kaufratgeber.
  • Padelschuhe tragen. Fischgrät- oder Omni-Sohlen greifen auf dem Sandkunstrasen, Laufschuhe rutschen. Mehr in unserem Schuhratgeber.
  • Die Hitze ernst nehmen. Trinken, bevor der Durst kommt, und in den heißen Monaten Abendtermine buchen.
  • Nicht mit Schmerzen spielen. Eine früh erkannte gereizte Sehne heilt viel schneller als eine, die wochenlang ignoriert wird. Dauern die Schmerzen länger als ein bis zwei Wochen, zum Physiotherapeuten.

Ein Trainer erkennt auch Technikfehler wie ein steifes Handgelenk bei der Bandeja, die den Ellbogen belasten: siehe unsere Trainerseite.

Tausche Erholungstipps und Physio-Empfehlungen mit anderen Spielern: tritt der Bangkok Padel Community auf Facebook bei.

Quellen

Häufige Fragen

Was ist die häufigste Padel-Verletzung?

Ellbogenbeschwerden, meist der Tennisarm, werden in den 2023 ausgewerteten Studien am häufigsten genannt. Danach folgen Knie, Schulter und unterer Rücken.

Wie oft verletzen sich Padelspieler?

Die Übersichtsarbeit von 2023 fand etwa 3 Verletzungen pro 1.000 Trainingsstunden und etwa 8 pro 1.000 Matches. Zwischen 40 % und 95 % der untersuchten Spieler hatten schon eine Verletzung.

Hilft ein weicherer Schläger bei Ellbogenschmerzen?

Viele Trainer und Physiotherapeuten raten Spielern mit Armbeschwerden zu einem weicheren, kopfleichten Schläger. Das ist ein allgemeiner Rat, keine Heilung: Bei anhaltenden Schmerzen zum Physiotherapeuten.

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